Interview „Veränderungsexzellenz“

Hallo liebe Hörer. Hat das klassische Changemanagement ausgedient? Mag sein. Die Zeiten dafür sind zu schnell geworden. Etwas Neues zwei Jahre abzunutzen, um dann wieder den großen Change-Ruck auszurufen, funktioniert nicht mehr. In zunehmend instabilen Märkten wird jedes Zögern sofort bestraft. Heute und künftig werden nur noch die Unternehmen auf der Gewinnerseite stehen, die den Wandel zur strategischen Dauereinrichtung und wie selbstverständlich zum Tagesgeschäft machen können.

Warum und woran so viele Veränderungen scheitern

Noch nie war Wandlungsfähigkeit für das Überleben von Unternehmen so wichtig wie heute. Digitalisierung, Globalisierung und demographische Entwicklung führen dazu, dass die Geschäftsmodelle vieler Branchen sich radikal verändern. „Unternehmen, die es nicht schaffen, mit den sich rapide verändernden Märkten Schritt zu halten, bleiben auf der Strecke“, findet unser Gastautor Dieter Lederer – Tendenz steigend. Wie gelingt es, diesen Trend umzukehren? Dieser Gastbeitrag, den der Veränderungsexperte für unser Businessnetzwerk Leader.In geschrieben hat, gibt Antworten.

KUKA: das MVP als Change-Instrument

Jede grundlegende Produktinnovation ruft das gesamte Spektrum an Emotionen hervor: von euphorischer Befürwortung über unentschlossene Neutralität bis hin zuoffener Anfeindung. Das Augsburger Unternehmen Kuka hat das bei der Entwicklung seiner neuen Robotergeneration „LBR iiwa“ zu spüren bekommen. Um dieser zum Erfolg zu verhelfen, waren drei Dinge entscheidend: das unmissverständliche Bekenntnis des CEO zur Innovation, das ungestörte Arbeiten des Innovationsteams in einer eigens dafür gegründeten Tochterfirma und das frühzeitige Alignment mit Leitkunden auf Basis eines Minimum Viable Product (MVP). Wie Letzteres den Wandel beschleunigt hat, darum geht es in diesem Artikel.

Die Allianz der Mutigen

In Zeiten rasanter und radikaler Marktveränderungen benötigen Unternehmen immer schnellere und tiefgreifendere Innovationen, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Dem Vertrieb kommt dabei eine tragende Rolle mit einem geänderten Selbstverständnis als Innovationspartner zu.

Veränderungsexzellenz. Erfolg durch die Kraft zur Transformation

Befragt man Unternehmen nach ihrem Umgang mit Veränderungs-Vorhaben, erhält man häufig eine von zwei Antworten. Die erste lautet: „Darin sind wir groß. Wir entscheiden, und so schmerzhaft es ist: Wir pauken es durch!“ Die zweite Antwort besagt das Gegenteil: „Change ist eine Tortur für uns. Meistens sind wir zu langsam. Und wenn nicht, müssen wir froh sein, zumindest Teilziele zu erreichen.“

Veränderungsexzellenz bedeutet Erfolgskultur

Das klassische Changemanagement hat ausgedient. In der digitalen Transformation werden vor allem diejenigen Unternehmen auf der Gewinnerseite stehen, denen es gelingt, Wandlungsfähigkeit zur strategischen Dauereinrichtung zu machen und damit Veränderungen so zügig und unaufgeregt wie das sonstige Tagesgeschäft zu betreiben.

Veränderungsexzellenz. Zukunftsfähig durch die Kraft zur Transformation

Disruption, Digitalisierung und Globalisierung haben eine Welt geschaffen, die sich jeden Tag neu erfindet und neue Herausforderungen stellt. Der übliche Rhythmus von Change-Ruck, einer langen Phase der Ruhe und erneutem Change, wenn es fast schon zu spät ist, funktioniert nicht mehr und ist zur Gefahr geworden.

Veränderungsexzellenz. Erfolg durch die Kraft zur Transformation

Nach der dynamischen Start-up-Phase ist das Standing im Markt erkämpft, und der revolutionäre Modus geht in einen ruhigeren Flow über. Endlich verdient man, was man verdient. Die große Gefahr in dieser Phase ist, den Drive zu verlieren, in der Entwicklung stehenzubleiben und vor lauter Ernten das Säen zu vernachlässigen.

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